Private Equity hat im Vorjahr wieder an Zugkraft gewonnen: Deal-Werte gestiegen, Mega-Deals setzten Signale, Exit-Kanäle öffneten sich. Der aktuelle Report von Ernst & Young markiert eine klare Marktbeschleunigung. Ist die Rekalibrierungsphase damit Geschichte, und 2026 startet durch? Es hätte also alles so schön sein können. Doch jetzt gelten bekanntlich andere Gesetze.
Mischen (im-)possible?
Sowohl die EU-Kommission als auch der deutsche Gesetzgeber sind zuletzt recht aktiv gewesen und haben bereits im Jahr 2025 gleich mehrere gesetzgeberische Initiativen angestoßen, die teils direkt, teils indirekt Auswirkungen auf die Kapitalanlagen von Versorgungseinrichtungen haben können. Andrius Bielinis über Erfreuliches und Bedauerliches betreffend die EbAV-II-Richtlinie, Standortfördergesetz sowie Fondsrisikobegrenzungsgesetz – und welche Kernfragen bei der neuen Infrastrukturquote weiter offen sind.
Let’s Talk about Debt, Baby
Die Spannung am Direct-Lending-Markt steigt weiter: In den USA setzt sich die Misere bei den semi-liquiden BDC-Fonds fort, die Deutsche Bank schockt die Märkte mit ihrem unerwartet großen Private Credit-Bestand, und der Verwaltungsratschef der Partners Group kann sich eine Verdoppelung der Ausfallraten im Segment vorstellen. Die jüngsten Ereignisse und was sie potenziell für europäische Pensions-Investoren bedeuten, zeichnet A●I-Autor Jochen Hägele heute in Teil IV seines mehrteiligen Beitrags nach.
Marsh – Mercer – AltamarCAM – Köln
Ein Consultant, der gleichzeitig ein großer Asset Manager ist, übernimmt einen GP. Soweit, so wenig ungewöhnlich. Nicht ganz so üblich ist, dass der GP Portfoliounternehmen eines anderen GP war. Und die Sache hat mehr mit Deutschland zu tun, als es auf den ersten gegenwärtigen Blick scheint.
Strategische Renditen für Pensionseinrichtungen
Die Grenzen zwischen Konsortial- und Direktkrediten – ohnehin stets eher technischer Natur gewesen – verschwimmen zusehends, und auch die Spreads gleichen sich an. Für Pensionsinvestoren heißt das, in gewisser Weise umzudenken. Andreas Mittler über die Aufgabe, das Beste zweier Welten in einer Strategie zu integrieren.
Evergreen-Ernüchterung
In dieser Rubrik fasst ALTERNATIVES●INDUSTRIES (un-)regelmäßig nur einige kurze Meldungen, namentlich auch von der Produktseite, aus dem globalen, schier unüberschaubaren Ozean der Private Markets mit einem groben Deutschland- und Europa-Filter tickerartig zusammen und ordnet sie ein. Heute: PD-Unruhe hält an. Infra Debt läuft weiter. Ernüchterung bei Retail. Wenn das Closing in der Headline sich beim Lesen des Textes als Conti entpuppt – und daneben ein Evergreen entsteht.
Am Puls der deutschen Private Markets
Heute auf ALTERNATIVES●INDUSTRIES Zahlen und Fakten zum Jahr 2025 an den deutschen Private Markets: Stabilität ohne Beschleunigung, US-Investoren gewinnen weiter an Bedeutung, Exits bleiben selektiv, die Zahl der Unicorns steigt. Das Bild insgesamt: ein Markt, der neue Impulse braucht, der aber auch punktuell so manch bemerkenswerte Dynamik zeigt und eine Art nachträglicher Upgrades erfuhr – bei Deals wie bei Exits. Und was ein gewisser Heisenberg mit alldem zu tun hat.
Von Eulen in Epizentren
In den USA nimmt die öffentliche Diskussion rund um die Krisenanzeichen im Geschäft mit Privatkrediten, gerade im Software-Sektor, an Fahrt auf. Jochen Hägele über amerikanische Schockwellen, non-traded BDCs, über vertrauensbildende Maßnahmen, die sich in ihr Gegenteil verkehren, über ordentliche NAV-Abschläge, Tafelsilber und kriselnde Börsenkurse, über die Gewohnheiten von Privatanlegern, schlechtes Timing – und wo die ganze Sache bevorzugt in Europa ankommen könnte.
Zwischen Immobilie und Infrastruktur
Infrastruktur ist in diesen Jahren grundsätzlich gefragt, aber Data Center sind in praktisch aller Investoren Munde. Indes gibt es für Institutionelle hier zahlreiche grundsätzliche Parameter zu beachten. Daniel Sayar und Michael Hennig über Zettabytes, CAPEX, immobilienwirtschaftliche Hüllen und ökonomische Kerne, Corporate-Bond-Proxies, technische Obsoleszenzen, EnEfG, Look-through-Logiken, Property-Risk-Module, PUE-Werte, Hyperscaler und Colocations, das Allokations-Dilemma, Liability-Matching und mehr.
You ain’t paid nothing yet
A●I-Autor Jochen Hägele heute in Teil II seines zweiteiligen Beitrages zu Lage und Perspektive der Welt der Privatkredite: von Good PIKs, Bad PIKs und PIYCs, von Mythen, Shadow Default und Asset backed vs. Asset baked – und von den Fragen der Aufsicht, wer was zu verstehen hat.
Chicago kauft in London
In dieser Rubrik fasst ALTERNATIVES●INDUSTRIES (un-)regelmäßig nur einige kurze Meldungen, namentlich auch von der Produktseite, aus dem globalen, schier unüberschaubaren Ozean der Private Markets mit einem groben Deutschland- und Europa-Filter tickerartig zusammen und ordnet sie ein. Heute: Timber kann jetzt Conti. Und immer wieder Infra: Infra auf ATH, Infra Debt und Infra Secondaries. Und Deutschland einmal anders – wie man es gar nicht kennt.
Mit Schwung über die Schlaglöcher
Der Direct Lending-Markt entwickelt sich rasant: Der Rückzug der Banken treibt die Kreditnachfrage, und zugleich fließt mehr Geld in den Markt, da die Investoren ihre Allokationen weiter ausbauen. Aber mit dem Boom nehmen auch die Sorgen zu. A●I-Autor Jochen Hägele in Teil I seines zweiteiligen Beitrages über Rekorde und Risse, nicht ganz ungetrübte Stimmungen, noch gute Performances samt niedriger Ausfallraten – und welche Rolle Private Equity in der ganzen Angelegenheit spielt.
„Money for something“ Vol. II – die Frauen und Männer …
Aus der Tiefe eben dieses Maschinenraumes tauchen wir regelmäßig auf, um von der dortigen Sphäre des Verwahrstellen-und Custodygeschäftes zu berichten: eine eigene Welt, gekennzeichnet von ausgeprägter Technik, komplexer IT, ständigen Innovationen, tiefer Fachlichkeit und – und von sehr hohen Volumen, die von relativ wenigen Akteuren bewirtschaftet werden.
StoFöG, Steuern und Millionen
Ende vergangener Woche in Berlin: Ein zweites von drei Gesetzen nimmt die letzte parlamentarische Hürde und bringt mannigfache Verbesserungen bei KAGB, InvStG, AnlV, Infra, Erneuerbaren, Immobilien, PE und VC, Masterfonds, mehrstufigen Dachfonds – und wo EbAV auf einmal steuerpflichtig werden. Eine Meldepflicht fliegt gleich ganz über Bord. Doch der Dritte im Bunde ist noch in der Berliner Pipeline, und 3 PS gibt es auch.
Größer. Breiter. General.
Der EQT-Coller-Deal hat einen schon länger anhaltenden Trend erneut eindrücklich bestätigt. Für größere Akteure scheint hier gar eine Art Systemzwang zu bestehen. Hier spielt auch der immense Anlagedruck der Asset Owner eine Rolle. Doch kein Trend ohne Gegenbewegung.
„Pay and forget“ oder doch „pay and care“?
Die Kapitalunterlegung für Sicherungsvermögen innerhalb der reinen Beitragszusage ist kein Selbstläufer, sondern spielt eine zentrale Rolle. Da Arbeitgeber keine Garantien übernehmen, hängt die Höhe der späteren Leistungen maßgeblich von der Entwicklung der Kapitalanlage ab. Sowohl für Anwärter als auch für Rentner im Kollektiv sind Erträge und deren Verteilung entscheidend. So können eine dynamische Anlagestrategie und die effiziente Nutzung von Sicherungsmechanismen die Betriebsrente stärken, schreiben Martin Thiesen und Christian Pauly.
Coller goes EQT
In Zeiten schleppender Exits gewinnen Secondaries an Bedeutung, und die schwedische EQT verstärkt sich durch eine Mega-Übernahme hier explizit. Für den Gang unter die nordische Haube gibt es handfeste strategische Gründe. Und das Objekt der Begierde hatte just am Markt nochmal richtig zugelangt.
Wie sich der Sekundärmarkt neu erfindet
Der Secondary Markt im Private Equity hat sich in den letzten Jahren dynamisch weiterentwickelt. Neue Strukturen und Transaktionsformen sollen Investoren und Fondsmanagern mehr Flexibilität bieten und Liquiditätsengpässe entschärfen. Doch welche Instrumente sind wirklich relevant? Und bei welchen schauen Investoren besser genau hin? Ein tiefes Verständnis der jeweiligen Struktur ist essenziell, um Risiko- und Renditeprofile richtig einzuordnen. Denn Secondary ist nicht gleich Secondary. Fabian Richter dekliniert die Sache von Grund auf durch.
Von Spreu, Weizen und Stahlbädern
Ein auf die Private Markets spezialisierter Investment Consultant sieht angesichts der Lage und Perspektive vor allem bei den Private Equity Exits die lange erfolgsverwöhnte Branche in der anspruchsvollsten Phase seit Jahren. Sie muss und wird Strategien und Prioritäten neu ordnen. Für die LPs dagegen verschieben sich in der Due Diligence die Gewichte, das gilt namentlich für die Kennziffern der Solvenz.
Infrastructure Debt – Volle Kraft voraus
Geopolitische Unsicherheiten dürften die Energiewende in Europa weder aus der Bahn werfen noch die Attraktivität von Infrastructure Debt beeinträchtigen. Die europäischen Regierungen legen den Schwerpunkt auf Verteidigungsausgaben, während die Entscheidungsträger sich in einer neuen Weltordnung zurechtfinden müssen. Die Dynamik der Energiewende in Europa sollte jedoch angesichts der Bedeutung erneuerbarer Energien für die Energieunabhängigkeit und -sicherheit nicht gehemmt werden, mahnt Jean Francis Dusch – und ist ebenso vorsichtig wie optimistisch.
Wish you were real
Alle Jahre wieder wirft das Thinking Ahead Institute einen Blick auf die größten Asset Owner des Planeten. Doch nach wie vor gilt bei der Liste: Trau, schau, wem bei dem Kampfgewicht. Und Ihnen, liebe Leserschaft, gehört nicht einmal mehr die Hälfte. Von Deutschland ganz zu schweigen. Der ewige Streber ist dagegen immer der gleiche. Auch wenn das nicht immer direkt sichtbar ist.
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort
Manchmal ist es Zufall. Wie bei Harrison Ford, der als Handwerker spontan bei George Lucas zum Vorsprechen einsprang, um den Schauspielern die Dialoge vorzulesen – und die Rolle des Han Solo bekam. Manchmal Instinkt. Wie bei Toni Polster, der stets am richtigen Ort stand, um einzunetzen. Manchmal ist es aber auch gewollte Präzisionsarbeit – wenn der Pensionsinvestor dafür sorgt, dass er zum richtigen Zeitpunkt Auszahlungen generiert, um mit Sicherheit seinen Pensionsverpflichtungen nachkommen zu können, wie René Penzler und Eric Seifert erläutern.
„Unser Ziel für 2025 ist mindestens die 4 vor dem Komma.“
Pascal Bazzazi und Andreas Fritz sprechen mit den Vorständen der Rentenzuschusskasse der N-ERGIE, Reiner Stöhr und Markus Madache: über stille Reserven, über Rekordabschreibungen auf Immobilien und Rekordgewinne auf Aktien, über Fixed Income in der Direktanlage, PD in ABS, wie Infrastruktur künftig gestresst werden sollte, wo man nur die virtuelle Schublade öffnen musste … und wer um die Ecke kommt, wenn man mal gutes Geld verdient. Teil II eines zweiteiligen Interviews.
Nothing Equity matters
Die Babcock Pensionskasse ist in Schieflage, die Aufsichtsmaßnahmen laufen derzeit. PK-Vorstand Ralf Langhoff erläutert im Gespräch mit dem Herausgeber, wie es dazu kam, wie der Stand der Dinge ist und wie es weitergeht – mit Solvabilität und Eigenkapital, mit Aufsicht und Sanierung, mit Future und Past Service, mit Assets und Wiederanlage, mit null Aktien – und welche Asset-Klasse keine Probleme gemacht hat.
Die Prämien der Illiquidität
Auf den Private Markets halten sich in diesen Jahren gute und schlechte Nachrichten die Waage. Da kommt eine aktuelle Untersuchung, welche die positive Wirkung von Alternatives auf institutionelle Portfolios belegt sieht, gerade recht. Das betrifft Performance und Vola gleichermaßen. Denn: Kapital wird gesucht, und Kapital ist da. Aber: genau hingucken bitte.
Another Fund bites the Dust?
Ein Jahr vor den Parlamentswahlen hat Schweden bereits auf Wahlkampf umgeschaltet. Das erfasst auch das Pensionswesen, denn gleich mehrere Umstrukturierungen stehen hier auf der Agenda. Im Fokus hier: Das AP-System. Aber nicht nur das. Aus Stockholm berichtet für ALTERNATIVES●INDUSTRIES Reiner Gatermann.
Planting Returns
Dass Timber zur Stabilität in institutionellen Portfolios beitragen kann, ist bekannt. Doch regt Matthias Schulz an, den Blick auf das Timber-Universum über die gängigen Standorte hinaus zu richten – und schreibt über Chancen und Risiken von Timberland Investments südlich des Äquators: wo steigende lokale Nachfrage auf günstige Pacht- und Wachstumsbedingungen trifft, Frontier-Risiken aktiv gesteuert werden müssen und im Kern der Investments nicht der Export von Timber aus Afrika heraus steht. Sondern die Verwendung vor Ort.
KI-eep the Fire burning?
Deutschland im Herbst: Divergenz in den deutschen Private Markets. Venture Capital verliert an Momentum, das Dealvolumen fällt auf Mehrjahrestief. Private Equity robust, getragen von wenigen, aber substantiellen Transaktionen. KI wirkt als Konstante, die Märkte und Bewertungen antreibt. Ein Blick auf die Zahlen zeigt, wo Dynamik besteht – und wo sie versiegt. Sehen wir also Stabilität? Oder nur eine optische Täuschung?
The Assets formerly known as safe
Jochen Hägele und Pascal Bazzazi heute mit Teil II ihres zweiteiligen Parforceritts durch die Welt des Asset Managements der Pensionsinvestoren: Wer im Norden schon lange Gold hat, in Hessen auch, und wer genau hier in der Schweiz ordentlich zugreift, für wen Euro und Dollar gleichermaßen Fußlahme sind, wer viel Zeit hat, wer was hedged und wer was nicht – und von Private Debt und Deppen. Doch am Ende bleibt uns allen nur der Altmeister.
Real Estate Debt punktet aktuell …
… mit hohen risikobereinigten Renditen und kalkulierbaren Erträgen: Sharpe Ratio, Spreads, Korrelation, die Größe des europäischen Marktes, Timing und Bewertungen, das Zinsumfeld … viele entscheidende Parameter machen das Segment Real Estate Debt, vor allem als Whole Loans, für Pensionsinvestoren interessant. Andreas Mittler erläutert Einzelheiten.
Alles teu(r)er oder was?!
Verpuffung ante Portas: Das renommierte Münchner Wirtschaftsinstitut warnt vor Preissteigerungen bei Infrastrukturprojekten, wenn der Staat erst seine schier unendlichen Füllhörner auskippt – und unterstützt damit eine Skepsis, die auf dieser Plattform seit jeher geunkt wird. Diejenigen, die es angeht, haben andere Sorgen.
Dry hard
Der jüngste Report der analytischen Datensammler liefert eine klare Diagnose: Das globale Dry Powder schrumpft – erstmals seit 2010. Fundraising? Zäh, besonders für Emerging Manager. Einige Strategien gewinnen oder halten sich über Wasser, andere verlieren rapide an Momentum. Und: Die regionalen Gewichte verschieben sich spürbar, zumindest in einem Segment.
70 bis 80 Prozent?
Gerade mal zwei Jahre sind vergangen, seit die KI in der Breite echte Funktionalität entwickelt hat – und die Entwicklung läuft stürmisch. Wie alle ökonomischen Sphären ist auch das Asset Management erfasst, und in Frankfurt diskutierten Fachleute des Parketts jüngst Lage und Perspektive. Utta Kuckertz-Wockel hat für A●I einige der Aussagen dokumentiert: von theoretisch unbegrenzter Skalierung, dem Unterschied zwischen Funktionalität und ökonomischem Mehrwert, technischen und mentalen Schwellen, der Kombination von GenAI mit menschlichem Urteilsvermögen, dem Risiko selbstverstärkender Tendenzen … und: Wieviel Arbeit wird die AI den Menschen im Asset Management abnehmen können?
Bring me to 2nd Life
In dieser Rubrik fasst ALTERNATIVES●INDUSTRIES (un-)regelmäßig nur einige kurze Meldungen, namentlich auch von der Produktseite, aus dem globalen, schier unüberschaubaren Ozean der Private Markets mit einem groben Deutschland- und Europa-Filter tickerartig zusammen. Heute geht es nur um eines: Secondaries – rund um Dry Powder, neue Dickschiffe, Contis, Private Wealth, Capital Concentration, den Grund für die gutzahlenden Evergreens – und am Hudson kann man offenbar doch auch Private Markets.
Zwischen Abschaltungen UND Billionenkosten
In dieser Rubrik fasst ALTERNATIVES●INDUSTRIES (un-)regelmäßig nur einige kurze Meldungen, namentlich auch von der Produktseite, aus dem globalen, schier unüberschaubaren Ozean der Private Markets mit einem groben Deutschland- und Europa-Filter tickerartig zusammen. Heute geht es nur um eines: Infra, Infra, nochmal Infra – rund um aktuelle Daten zu Fundraising und Returns, neue Kooperationen Richtung Private Wealth, die üblichen nordischen Dickschiffe. Und Deutschland ist wie üblich nur als Objekt dabei.
Reach out for the Equity
Im Gleichschritt mit der Erholung der Private Markets auf der Fundraising-Seite bekommt auch der Sport-Sektor wieder verstärkt Mittel zugeteilt, und das längst nicht nur im Fußball. Die Summen sind enorm, was zwangsläufig die Gretchenfrage aufwirft. Und: Wer investiert eigentlich in Ihren Verein?
Exit on Main Street
In dieser Rubrik fasst ALTERNATIVES●INDUSTRIES (un-)regelmäßig nur einige kurze Meldungen, namentlich auch von der Produktseite, aus dem globalen, schier unüberschaubaren Ozean der Private Markets mit einem groben Deutschland- und Europa-Filter tickerartig zusammen. Heute: Exit-Anstiege – die größer werdenden industriepolitischen Gegensätze zwischen Europa und den USA schlagen sich auch auf den Private Markets nieder.
Seid umschlungen, Billionen
Heute gibt es auf ALTERNATIVES●INDUSTRIES gleichermaßen wie auf PENSIONS ●INDUSTRIES Daten, Zahlen, Fakten und Größenordnungen rund um das Pensionswesen und das Asset Management. Beides gehört eng zusammen – denn die Akteure des ersten dominieren das zweite. Eben dieses wird hier und heute auf ALTERNATIVES●INDUSTRIES dokumentiert. Und wer stellt also hier seit jeher die größte Anlegergruppe? Ja, genau Sie, meine Damen und Herren.
Drei Entwürfe im legislativen Feuer
Anders als PENSIONS●INDUSTRIES hat sich ALTERNATIVES●INDUSTRIES eine kurze Sommerpause gegönnt, die heute zu Ende geht, und das mit einer Meldung aus der Gesetzgebung: Zwei auch für Pensionsinvestoren relevante BMF-Gesetzesvorhaben liegen als Referentenentwürfe vor – und gesellen sich zum BRSG 2.0. Beide Vorhaben sind wichtig für den Fondsstandort Deutschland. Das BMF holt sich unterdessen bereits Unterstützung.
American Bad Asset?
Im Zeitalter eines Donald Trump müssen institutionelle Investoren die Standortfrage ihrer Anlagen um eben den Parameter Trump erweitern. Das gilt nicht nur für notierte Assets, sondern erst recht für illiquide. A●I-Autor Jochen Hägele hat bei LPs wie GPs nachgefragt und vielseitige Sichtweisen erfahren – und was eine Stadt in Südspanien mit der ganzen Sache zu tun hat. Heute Teil II seines zweiteiligen Beitrages.
Ever can say Goodbye?
Continuation Funds sind eine zweischneidige Sache, gewinnen in Zeiten schleppender Exits aber wenig überraschend an Bedeutung. Nun kommt ihre erste Generation in ihr Rentenalter – denkt aber gar nicht daran, in den Ruhestand (sprich: Exit) zu gehen. Prompt werden sie verlängert. Das wirft für LPs die alte Gretchenfrage auf. Und ein Akteur zeigt: Es geht auch anders.
ELTIFs als Baustein moderner bAV-Strategien
Die Reform des ELTIF-Regimes eröffnet neue Möglichkeiten für die Kapitalanlage in der betrieblichen Altersversorgung. Evergreen-ELTIFs bieten bAV-Strategien Zugang zu privaten Märkten – mit Potenzial für höhere Renditen, stabile Erträge und mehr Attraktivität für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Doch wie gelingt die Integration in bestehende bAV-Strukturen ohne Kontrollverlust? David Erichlandwehr blickt auf Chancen, Grenzen und strategische Implikationen.
Trees are my Reality
Timber-Investments gewinnen als Real Asset zunehmend an Bedeutung. Gepunktet wird mit stabilen Erträgen, langfristigem Anlagehorizont, geringen Korrelationen, niedriger Vola … ideale Eigenschaften für Pensionskassen und Versorgungswerke. Worauf müssen besonders Pensions-Investoren bei der Anlage achten? Wo liegen Potenziale, wo Risiken? Fünf Profis teilen ihre Einblicke – über Timber vs. Timberland, aufstehendes Holz, langen Atem, ganz eigene Zyklen, zahlreiche Standortfaktoren, Risikomanagement der etwas anderen Art – und wie Carbon bei Greenfield die Regeln ändert.
Wohin mit dem Exit-Overhang?
Zeitgemäße Antwort: einfach noch etwas behalten. Zwei Datenanalysten haben veröffentlicht, was sie im laufenden Jahr im Segment der Contis verzeichnet haben. Die Entwicklung ist gut, aber die Gründe dafür auch. Für die Investoren gilt damit weiter: Drum prüfe, wer sich lange bindet.
Zwischen Realität, Regulierung und Rendite
Neulich stand in Frankfurt eine derzeit praktisch weltweit drängende Kernfrage auf dem Programm – und rund um diese entspann sich eine vielfältige Diskussion: Wie die Realität in den Kommunen aussieht, warum Berichtspflicht noch lange nicht Wirkung heißt, wie ein Feld von Widersprüchen aussieht, wenn Gemeinwohlorientierung auf Kapitalmarktlogik trifft, wozu fünfunddreißig Prozent reichen könnten, über eine Systemidee und mehr … Christian Schneider dokumentiert einige der Inhalte.
Neue Speicher statt alter Denkmuster
Alle reden von der Energiewende – und damit meist von Stromerzeugung und Netzausbau. Dabei abseits der Fachleute oft übersehen und unterschätzt: die Bedeutung von Speichersystemen. Ein europapolitischer Think Tank hat nun ein Konzept vorgelegt, wie Europa hier zu mehr Dynamik kommen könnte.
Exits deep, Raisings high …
… und darauf einen sommerlichen CAIPI! In dieser Rubrik fasst ALTERNATIVES●INDUSTRIES (un-)regelmäßig nur einige kurze Meldungen, namentlich auch von der Produktseite, aus dem globalen, schier unüberschaubaren Ozean der Private Markets mit einem groben Deutschland- und Europa-Filter tickerartig zusammen. Heute: Ausstiege fallen weiter schwer, Raisings produzieren neue Dickfische, PD-Secondaries drehen richtig auf, Real Estate scheint sich zu stabilisieren. Und zu Hause heißt Deutschland.
Die Schönheit unserer Waffen
In dieser Rubrik fasst ALTERNATIVES●INDUSTRIES (un-)regelmäßig nur einige kurze Meldungen, namentlich auch von der Produktseite, aus dem globalen, schier unüberschaubaren Ozean der Private Markets mit einem groben Deutschland- und Europa-Filter tickerartig zusammen. Heute: Welcher an den Börsen gefragter Sektor auch an den Private Markets Fahrt aufnimmt. Welche Haltung bei Family Office vorherrscht und weiter vorherrschen wird. InwiefernAdd-ons weiter dominieren. Und wer sich in ein Energie-Paradoxon steuert.
DIRECTOR’S CUT: Nicht Kunst, nicht Wissenschaft …
… aber solides Handwerk. So umschreibt der Anlagevorstand der KZVK seine Aufgabe. Welche Aufgabe Real Assets und Nominale haben, wo es den Home Bias (nicht) gibt, dass man 200 Millionen nicht liegen lässt, was Anleger oft überschätzen, welches meist die wertschöpfendste Maßnahme ist, was er als Kernkompetenz eines guten PE-Managers sieht, wie Antiselektion funktioniert, inwiefern CiD die wichtigste Währung ist, was er sich nicht leisten kann … und was ein Parkhaus in Chicago mit alldem zu tun hat: Mit WOLFRAM GERDES spricht PASCAL BAZZAZI – und hier und heute gibt es auf ALTERNATIVES●INDUSTRIES den Director’s Cut des Herausgebers von dem Gespräch aus Februar und März – das also Wochen vor den Trump’schen Börsenkapriolen stattgefunden hat und umso bemerkenswerter ist!
Zusammenfassung in drei Worten: Die Philosophie der Praxis …
Stretch me if you can
Conti? Nein, die Rede ist nicht etwa davon, dass ein deutscher Automotive-Zulieferer eine Privatkredit-Transaktion unternommen hätte. Sondern davon, dass Private Debt zunehmend Continuation-Fonds als Plattform nutzt. Denn wenn die Haltedauern der Kredite gestrechted werden, dann müssen sich GPs etwas einfallen lassen. Und das tun sie – mit Blick auf Private Equity.












